Der Framing-Effekt ist in der Kommunikation allgegenwärtig. Wie ordnen wir die Infos an? Was lassen wir weg? Wie benennen wir sie? Betonen wir sie oder nicht?
Framing ist ist unvermeidbar, weil jede Kommunikation auswählt und gewichtet.
Begriffe richten das Denken aus
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob wir framen, sondern welchen Deutungsrahmen wir wählen.
Und: Könnte unsere Zielgruppe unbeabsichtigte Frames wahrnehmen, zum Beispiel: Verbot, Verzicht, Verlust, Bevormundung?
Einige Beispiele, worauf wir den Fokus richten können:
Wir machen alles anders! – Wir entwickeln Bewährtes weiter
Nachhaltig mobil sein – Aktiv mobil sein
Verzicht – Möglichkeiten für anderes
Einschränkung durch Baustelle – Erneuerung und bessere Verbindung
Abgabe – Beitrag
Einzelne Wörter können sogar körperliche Empfindungen auslösen: „warmherzig“ fühlt sich anders an als „kaltschnäuzig“.