Ortsmitten Headerbild (Frau mit Kinder im Lastenrad und Frau vor Elektroauto)

Lebenswerte Innenstädte und Ortsmitten

Immer mehr Städte und Gemeinden setzen bereits Konzepte um, die nachhaltige Mobilität fördern und zu sicheren, attraktiven und umweltfreundlichen Lebens­räumen beitragen. Wir stellen einige von ihnen vor.

Ortsmitten haben das Potential, vielfältig nutzbare Begegnungsorte zu sein. Allzu häufig überlagert jedoch eine Straßenraumgestaltung zu Gunsten des Kfz-Verkehrs die vielfältigen Funktionen der Ortsmitte. Mit Hilfe des Um- und Rückbaus von innerörtlichen Straßen wird nicht nur eine verbesserte Verkehrssituation für den Fuß- und Radverkehr erreicht. Vielmehr führen weniger Lärm und Abgase sowie der Abbau von Barrieren zu einer höheren Lebens- und Aufenthaltsqualität und die Ortsmitte kann wieder ihre soziale und kommunikative Funktion erfüllen. Aus diesem Grund möchte das Ministerium für Verkehr 500 lebendige und verkehrs­beruhigte Ortsmitten bis zum Jahr 2030 schaffen.

Gleichberechtigtes Miteinander in Offenburg

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Im Zuge des Projekts „Lange Straße“ wurde Offenburgs Innenstadtpassage neugestaltet und im Sommer 2019 mit einem Bürgerfest eingeweiht. Bewusst wurde auf eine reine Fußgängerzone verzichtet. Vielmehr standen ein gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden und gegenseitige Rücksichtnahme im Fokus. Für Fahrzeuge und Fahrräder gilt Schrittge­schwin­dig­keit, Fußgängerinnen und Fußgänger können in der attraktiven Einkaufsmeile flanieren oder am aufgewerteten Klosterplatz verweilen.

Quelle: innenstadt-offenburg.de

Wohlfühlen auf dem Gespinst­markt in Ravensburg

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Autos auf dem Gespinstmarkt in Ravensburg gehören seit Herbst 2021 der Vergangenheit an. Der neu gestaltete Platz bietet mit einem Wasserlauf, Hochbeeten sowie Sitzplätzen eine hohe Aufenthaltsqualität. Eine Fahrradabstellanlage ermöglicht es, das Rad sicher abzuschließen. Die Gestaltung lädt dazu ein, zu verweilen oder zu Fuß weiterzugehen. Zusätzlicher Pluspunkt des autofreien Platzes: Anwohnerinnen und Anwohner bleiben künftig vom Durchgangsverkehr verschont.

Quelle: ravensburg.de

Vorrang für FußgängerInnen und RadfahrerInnen in Rottweil

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Auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Rottweil können sich seit 2011 über eine attraktive Innenstadt freuen: Die Fahrbahnbreite in der Hochbrücktorstraße wurde reduziert und der Parkraum neu organisiert. Dadurch entstanden breite, großzügig angelegte Gehwege entlang der Geschäftszeile, in denen es sich entspannt shoppen lässt.

Quellen: pesch-partner.de und schwaebische.de

Wiederbelebte Ortsmitte in Rudersberg

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Verkehrslärm entlang der Ortsdurchfahrt von Rudersberg machte einen Umbau nötig. Die Geschwindigkeit wurde auf 30 km/h begrenzt, die Fahrbahn optisch verengt, Fußwege wurden verbreitert und Bordsteine abgesenkt. Durch die Maßnahmen reduzierte sich nicht nur das Verkehrsaufkommen. Es siedelten sich auch neue Betreiberinnen und Betreiber von Einzelhandel und Gastronomie an und beleben seitdem die Ortsmitte neu.

Quelle: ortsdurchfahrt-rudersberg.de

Autofreier Marktplatz in Weil der Stadt

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Seit Oktober 2021 erstrahlt der Marktplatz in Weil der Stadt in neuem Glanz. Wo vorher Autos parkten, können sich Fußgängerinnen und Fußgänger nun ein Stelldichein geben. Statt Asphalt zieren verschiedene Pflastersteine den Boden, neu gepflanzte Linden spenden Schatten und sorgen als natürliche CO2-Absorber für saubere Luft. Zudem wurden neue Fahrradständer sowie eine E-Bike-Ladestation installiert.

Quelle: weil-der-stadt.de

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