Begegne Falschinformationen und Scheinargumenten

Dos and Don'ts

Tipps für Gesprächspartnerinnen oder -partner, die – bewusst oder ungewollt – Falschinformatione oder Scheinargumente verwenden.

do

Mit Fakten starten und enden – knapp und verständlich die gesicherte Information nennen und mehrmals in einfacher Form wiederholen. 

do

Falschinformation sparsam benennen – möglichst nur einmal und kurz erklären, warum sie irreführt. 

do

Glaubwürdig und respektvoll bleiben – Haltung und Sachkenntnis zeigen, ebenso Verständnis für Sorgen oder Veränderungsängste. 

do

Auf die Sachebene zurückführen – mit ruhigen Brückensätzen und ggf. gezielten Gegenfragen: „Auf welche Quelle beziehen Sie sich?“ 

do

Konkrete Alltagsbezüge herstellen – erklären Sie, was eine Maßnahme praktisch bedeutet und welchen Nutzen sie vor Ort haben kann.

dont

Falsche Behauptungen wiederholen – und dann anfügen “das stimmt gar nicht”. Das ist gefährlich, denn dann ist die Falschinformation erneut in der Welt und bleibt Bezugsgröße. Wiederholung macht Aussagen immer vertrauter und „wahrer“. 

dont

Bloßstellen – Abwertung verstärkt Abwehr und Misstrauen. 

dont

In Empörung einsteigen – ruhig bleiben. 

dont

Jedes Totschlagargument ausdiskutieren – den Dialog zurück zu den eigenen Kernpunkten führen. 

dont

Abstrakt bleiben – Verwaltungssprache vermeiden und über konkrete Auswirkungen im Alltag sprechen.

Blaues Notizbuch mit der handschriftlichen Aufschrift „Misinformation“ und eine Lupe auf leuchtend orangefarbenem Hintergrund.

Übersichtsseite Kapitel: Begegne Falschinformationen und Scheinargumenten

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