Begegne Falschinformationen und Scheinargumenten

Beispiele und Musterlösungen

Faktenchecks bleiben unverzichtbar

Worum geht's?

Um falschen Informationen entgegentreten zu können, braucht es fachlich fundiertes und anschaulich aufbereitetes Wissen. Auch wenn Emotionen, Werte, Einstellungen die Wahrnehmung lenken, bleiben Fakten der sichere Grund für seriöse behördliche Kommunikation.

Kommunikativ wirksam:

Der Faktencheck E-Mobilität   der KEA-BW macht das. Er greift die gängigen Fragen und Mythen auf – ohne dabei die Falschinformationen zu wiederholen. Und er gibt klare, wissenschaftlich fundierte Antworten – abseits von Ideologien. 

Wichtig: Ein solcher Faktencheck ist eine gute Basis. Aber die Information allein überzeugt nicht automatisch Kritikerinnen und Skeptiker. Mit den richtigen Botschafterinnen und Botschaftern und durch den wiederholten Einsatz in den richtigen Momenten, ist ein solcher Faktencheck ein wichtiges Instrument, um mit Mythen aufzuräumen und Wissenslücken zu schließen. 

Weitere Mobilitäts-Faktenchecks der KEA-BW:
Faktencheck E-Lkw: Klimabilanz, Technologie und Fahrzeugtypen, Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit, Ladeinfrastruktur
https://www.kea-bw.de/faktencheck-e-lkw

Faktencheck Klimaschutz im Verkehr: Häufig geäußerte Aussagen zum Parkraummanagement, Klimafreundlichkeit der E-Mobilität und dem Klimawandel und die dazugehörigen Fakten und Hintergründe
https://www.kea-bw.de/nachhaltige-mobilitaet/wissensportal/faktencheck-klimaschutz-im-verkehr

Wie Sandwich-Argumentationen klingen können

Worum geht's?

Eigene Argumente und wichtige Punkte setzen, auch in schwierigen Gesprächssituationen und angesichts von Falschinformationen und Fake News.

Kommunikativ wirksam:

Diese Form kann mit etwas Übung helfen, in schwierigen Gesprächssituationen sprachfähig zu bleiben. Sie ermöglicht, einen eigenen Deutungsrahmen zu setzen – mit eigenen Zielbildern und Werten.
Die Sandwich-Argumentation hat drei Schritte:
1. FAKT
2. Kurze, empathische Reaktion auf das Scheinargument.
3. erneut FAKT

Akuthilfe in schwierigen Gesprächssituationen

Worum geht’s?

In Gesprächssituationen, die unter Druck stehen, kann man sich mit Brückensätzen („Teflonsätzen“) reagieren. Damit verschafft man sich selbst etwas Luft, kann gelassener und wirkungsvoller reagieren und die eigenen Kernargumente nochmals wiederholen. 

Kommunikativ wirksam:

Einige Beispiele für Brückensätze:
„Ihr Einwand zeigt, dass der Kerngedanke noch nicht deutlich genug geworden ist, daher wiederhole ich …“ 
„Ich freue mich, dass Sie den Punkt einbringen und möchte hier weiterführen …“ 
„Auf dieser Ebene kommen wir nicht weiter. Lassen Sie mich zur Sachebene zurückkehren.“ 

Auch mit gezielten Gegenfragen („Auf welche Quelle beziehen Sie sich?“ „Können Sie das konkretisieren?“) kann man die Dynamik des Gesprächs verändern und wieder zu den eigenen Fakten und Argumenten zurückkommen.

Blaues Notizbuch mit der handschriftlichen Aufschrift „Misinformation“ und eine Lupe auf leuchtend orangefarbenem Hintergrund.

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